Projektbeispiele

Kunststoff-Maschinenbau

Kunststoff-Maschinenbau

Die Einführung eines Angebotskonfigurators ist oft eine Chance, die Produkte und ihre äußere und innere Varianz parallel auf den Prüfstand zu stellen. Zum einen lassen sich Anwendungsparameter auf Kunden- bzw. Anwendungsseite oft stark reduzieren. Zum anderen besteht ein großes Potenzial darin, die Angebotskonfiguration und die Auftragsabwicklung mit der Kundenauftrags- und Stücklistenkonfiguration im ERP-System sowie die CAD-nahe Abbildung von ETO-Prozessen zu integrieren.

Mandant:
Kunststoffmaschinen- und -anlagenbauer
> 1.000 Mitarbeiter

Branche:
Kunststoffmaschinenbau

Thema:
Angebotskonfiguration, Herstellkostensenkung, Produktmodularisierung, Klassifikation

Situation:
Die Angebotsabwicklung war aufwändig und die Durchlaufzeiten zu lang. Die Angebotstexte bzw. die Maschinenausführungen waren nicht immer auf dem technisch aktuellen Stand und für identische Aufgabenstellungen am Markt gab es durchaus mehrere interne Lösungen. Die Angebote besaßen oft die persönliche Handschrift des jeweiligen Vertriebsmitarbeiters oder Konstrukteurs, zu sehen bei der Ausstattung der Maschine, der Kalkulation und Preisfindung oder der konstruktiven Ausgestaltung im CAD incl. Stücklistenwesen.

Aufgabe:

  • Aufnahme der Produktlogik gemeinsam mit Vertrieb, Projektierung und Konstruktion
  • kritische Beleuchtung der zu konfigurierenden Produkte hinsichtlich Modularität, Konfigurierbarkeit, sowie Abhängigkeit sowohl in Richtung 3D-CAD (Pro/Engineer) als auch in Richtung Kundenauftrag/ERP (SAP)
  • Aufbau und Einführung des einheitlichen Angebotskonfigurators (camos) für die komplette Produktpalette   
  • Abbildung der Logik im Konfigurator verbunden mit einer parallelen Modularisierung und Straffung der Produktpalette

Ergebnis:

  • Dokumentation der in den Köpfen vorhandenen Produktlogik incl. des für eine Produktkonfiguration notwendigen Beziehungswissens
  • Ableitung der Produkt-/Objektstruktur incl. des Beziehungswissens sowie des Klassensystems incl. Merkmalstruktur/Merkmale/Werte/Wertebereiche etc.
  • drastische Reduzierung der relevanten Anwendungsparameter auf sehr wenige Parameter für den Vertrieb
  • überarbeitete, modularisierte und konfigurationsgerechte Produktstrukturen
  • Aufbau des Angebotskonfigurators bis hin zum produktiven Einsatz in der Vertriebsorganisation
  • nachhaltige Senkung der Angebotsaufwände sowie der Durchlaufzeit zur Angebotserstellung um Größenordnungen
  • Herstellkostentransparenz von der Angebots- bis zur Nachkalkulation im ERP.

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