News & Infos

International tätiger Automobilzulieferer holt sich mit den DLP Engineers externe Unterstützung beim Thema Stammdatenmanagement und Klassifikation. Da die Produktions- und Logistikwelt im Rahmen der damaligen SAP-MultiCAD-Anbindung über die ECTR-Direktschnittstelle nicht hinreichend eingebunden war, lag der Schwerpunkt zunächst auf der Betrachtung der Dokumentenwelt. Das Engineering nutzte die vorhandenen SAP-Möglichkeiten, Dokumente, sprich CAD-Modelle, Zeichnungen etc. zu klassifizieren. Die Pflege und Klassifikation des Materialstamms wurde nur rudimentär verfolgt. Wichtige Funktionalitäten, Auswertungen oder Analysen sind heute aus Sicht des Einkaufs, der Disposition, der Logistik und Produktion oder der Qualitätssicherung nur unzureichend oder gar nicht möglich. Gleichzeitig gab und gibt es bis dato keine standortübergreifende Normung und ordnende Hand, die ein einheitliches Stammdatenmanagement in der Gruppe organisiert und sicherstellt. All dieses steht auf dem Prüfstand und ist im Rahmen eines gemeinsamen Projektes zu untersuchen, konzeptionell geeignet aufzusetzen und erfolgreich umzusetzen.     

Viele der Geräte-, Apparate- oder Maschinen- und Anlagenbauer haben die Notwendigkeit zu Veränderung durchaus erkannt und sie investieren teilweise erheblich. Sie räumen Ihr Produktportfolio auf, bauen prozessfähige Produktbaukästen auf und überdenken ihre Prozesse von der Anfrage bis zur Ausliefereung bzw. bis zum Service. Sie investieren in Personal und moderne IT-Systeme. Als Beispiele sind Web-Portale, Web-Konfiguratoren sowie die Vertriebs- oder ERP-Stücklistenkonfiguration zu nennen. Durch diese Maßnahmen können selbst kleine Unternehmen weltweit professionell auftreten, neue Vertriebsstrukturen aufbauen und neue Kunden gewinnen.

Wir beobachten allerdings auch Unternehmen, die in ihren alten Strukturen verharren und kaum bis gar nicht für Veränderung offen und bereit sind. Die Zukunft des Unternehmens ist das eine, zur Not findet sich ein Investor, der das Unternehmen kauft und in seine internationalen Strukturen "integriert". Wichtiger sind allerdings die Arbeitsplätze in Deutschland, die entweder ganz verloren gehen oder die enttäuschten jungen Mitarbeiter, die sich nach neuen Werkzeugen und transparenten Prozessen umschauen und evtl. zum Wettbewerb abwandern. Von daher können wir nur immer wieder raten: "Räumen Sie Ihr Produktportfolio und Ihre Produktstrukturen auf, bringen Sie Ihre Prozesse in Ordnung und nutzen Sie Ihre teuren IT-Systeme auch einmal im 3. oder 4. Gang." Wer 3D-CAD so nutzt wie früher 2D-CAD, nur dass es jetzt dreidimensional ist, von "3D-Zeichnungen" spricht und ERP als teure Schreibmaschine einsetzt, der hat keine Zeit für "auftragsneutrale Innovation oder Produktpflege" und der wird es in Zukunft schwer haben, dem harten Wettbewerb am Weltmarkt Stand zu halten.

Lesen Sie auch den Artikel des Handelsblatts, hier mehr ...

Ein namhafter Hersteller von Industriearmaturen beauftragt DLP Engineers mit dem Aufbau eines Vertriebskonfigurators. Das Unternehmen erhofft sich durch diese Investition eine Steigerung des Neukundenumsatzes, mehr Anfragen und damit mehr Angebote, eine Steigerung des Auftragseingangs und die Reduzierung der Bearbeitung von Standardanfragen. Damit verbunden ist die Entlastung des Vertriebs und die Schaffung von Freiräumen für das systematische Nachfassen von Angeboten.

Im zweiten Schritt wird eine Entlastung der Konstruktion und der AV in Richtung CAD und ERP angestrebt. DLP begleitet diesen Prozess aktiv vom Kick-Off über die genaue Formulierung der Aufgabenstellung und der Zielsetzung gemeinsam mit der Geschäftsführung, der Aufnahme der Anforderungen und der Formulierung eines CPQ-Lastenheftes, der gemeinsamen Auswahl eines geeigneten Softwarepartners, dem Aufbau eines ersten Prototypen, der Erstellung des Konfigurationskonzeptes incl. der Integration der CAD- und der ERP-Systemwelt bis hin zur Freigabe des Prototypen, dem Aufbau eines Piloten, den Tests und Schulungen bis zur Produktivschaltung des Konfigurators. Ein späterer Rollout auf andere Produkte sowie die funktionale Vertiefung und Verbreiterung der Lösung ist ebenfalls geplant. 

Varianten stellen in der Regel etwas Positives dar. So stehen hinter Varianten Kundenlösungen, Innovationen oder Länderausführungen. Die deutsche Armaturenindustrie spielt mit ihrer Variantenvielfalt weltweit eine herausragende Rolle. Ungeachtet dessen versuchen viele Hersteller ihre Marktposition durch weitere Differenzierung und durch kundenspezifische Ausführungen zu verbessern.

Dieses Vorgehen führt bei fehlendem Variantenmanagement oftmals zu kostentreibendem "Wildwuchs". Innerbetriebliche Komplexität, Ineffizienz in der Auftragsabwicklung und steigende Produktkosten sind die Folge.

Vor diesem Hintergrund findet am 23. Oktober 2019 in Seeheim-Jugenheim ein Unternehmer- und Expertentag zum Thema „Vielfalt im Griff – Variantenmanagement in der Armaturenindustrie“ statt.

Praxisvorträge, moderierte Workshops und der Erfahrungsaustausch mit Branchenkollegen werden als Programmblöcke Gelegenheit geben, das Variantenmanagement in seinen verschiedenen Facetten zu betrachten und zu diskutieren.

Hier erfahren Sie mehr ... 

Sind Baukastensysteme für die Portfoliostrategie im Maschinen- und Anlagenbau erfolgversprechend oder haben kundenindividuelle Lösungen die Nase vorn, um maximale Kundenzufriedenheit zu erreichen?

Agil auf Marktbedürfnisse reagieren, Nischenmärkte besetzen und dann auch noch in kürzester Zeit preisgünstig liefern: Die Zunahme individueller Kundenwünsche führt global zu einer wachsenden Variantenvielfalt, die teuer ist. Eine mögliche Lösung stellt das sogenannte „Variantenmanagement über Baukastensysteme“ dar: Über die Modularisierung werden gleiche Teile in unterschiedliche Produkte eingebaut, was kostengünstiger ist.

Aber sind Baukastensysteme für die Portfoliostrategie im Maschinen- und Anlagenbau erfolgsversprechend oder haben kundenindividuellen Lösungen weiterhin die Nase vorn, um die maximale Kundenzufriedenheit zu gewährleisten? Diese und andere Fragen werden im Erfahrungsaustausch diskutiert.

Der Gastgeber der Veranstaltung, Achenbach Buschhütten, zeigt, wie das Modell Baukastensysteme bei Komponenten zur der Herstellung von Walzwerkanlagen und Schneidmaschinen funktionieren kann und berichtet über seine Erfahrungen. An Thementischen werden verschiedene Schwerpunkte aus dem Bereich des Variantenmanagements aufgegriffen: Diese reichen von den Herausforderungen bei der Baukastenentwicklung bis hin zu den Schwierigkeiten bei der Portfoliogestaltung. Abgerundet werden die Diskussionen mit zwei Impulsvorträgen: Wie kann die Digitalisierung Abwicklungsprozesse beschleunigen und wie kann eine Strategie aussehen, um digitale Produkte erfolgreich zu vermarkten? Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch das Werk von Achenbach Buschhütten teilzunehmen.

Hier erfahren Sie mehr.

DLP Engineers - Technische Unternehmensberatung aus Hannover

Ihr Beratungs- und Umsetzungspartner

Adresse

DLP Engineers GmbH
Plathnerstraße 5
D-30175 Hannover

+49 (0) 511 982 492 - 10

info@dlp-engineers.de

+49 (0) 511 982 492 - 19

 

Links

VDMA Mitglied

VDMA

to top